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JETZT IST DIE KATZE AUS DEM SACK!
 

Die Gemeinde verzichtet auf eine vollständige Erschließung!

Wie aus gut informierten Kreisen verlautet, wird die Mehrheit des Gemeinderats unter der Führung von Frau Tengler billigend in Kauf nehmen, dass eine vollständige Erschließung der geplanten 100 Hektar Gewerbeflächen vielleicht erst in Jahren oder wahrscheinlicher, wie auch der Bürgermeister Herr Breidenbach im SHZ-Artikel vom 18. Oktober vermutet, niemals erfolgen wird.
Die Tower GmbH schiebt Kostengründe für diese Haltung vor. Tatsächlich werden jetzt nur die so genannten „Filetstücke“ erschlossen und der weit überwiegende Rest der Flächen bleibt brach liegen.
Auf die - auch vom Bürgermeister – bisher geforderte Sicherheit einer vollständigen Erschließung wird großzügig von der Gemeinde verzichtet!

Wir fragen daher:
Was sagt der juristische Beistand der Gemeinde zu dieser erneuten Kehrtwendung?
Welche finanziellen Risiken wären mit dieser Entscheidung für die Gemeinde und damit für die Bürger Eggebeks verbunden?
Auch muss erwähnt werden, dass die meisten dieser Filetstücke bereits verkauft oder vermietet sind. Damit würde bei einer Verhandlung mit dem Land über ein Gewerbegebiet ohne Windkraftriesen das Minimalergebnis stets den Umfang des Gewerbeparks in der bisherigen Form berücksichtigen.
Ein Energiepark ist somit auch ohne die Windkraft-Giganten realisierbar!

Warum wird dann noch der Bau der Windräder von der Tengler-Gefolgschaft (Mehrheit der CDU plus gesamte EWG=alte SPD!) gefordert?
Nun, wir wissen nicht, was in den Köpfen mancher Gemeinderatsmitglieder vorgeht.
Fest steht aber, dass der Bau keine weiteren Arbeitsplätze mit sich bringt!
Die bisher entstandenen Arbeitsplätze sind auch ohne die Windkraft-Giganten in diesem Umfang entstanden.
Auch gibt die Gemeinde mittlerweile zu, dass aus dem Betrieb der Windräder so gut wie keine bedeutsamen Gewerbesteuereinnahmen zu erzielen sind!
Als Ergebnis kann man somit festhalten, dass es für den Bau der Windkraft-Monster keine vernünftige nachvollziehbare Begründung gibt.

Wer sind also die Gewinner dieser Entscheidung?
Auch diese Frage kann schnell beantwortet werden. Die Gewinner werden die Gesellschafter der Tower GmbH sein. Sie können sich auf erheblich höhere Gewinne aus der Verpachtung der Flächen zum Betrieb der Windkraftanlagen freuen.
Auch dürften die in Aussicht gestellten Förderungen des Landes, die erst mit einer Errichtung der Windkraftanlagen zur Auszahlung kommen, die Taschen der Eigner weiter füllen.

Die Verlierer dieser möglichen Entscheidung stehen bereits fest!
Wir, die Bürger Eggebeks, werden zukünftig mit den Folgen dieser Entscheidung leben müssen, wenn wir jetzt aufgeben!

Wir geben aber nicht auf!
Wir werden weiter vehement für einen Gewerbeparkpark ohne Windkraft-Giganten kämpfen!



 

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